Der Bernina Express, die höchste und steilste Adhäsionsbahn Europas, und der Glacier Express, auch als „langsamster Schnellzug der Welt“ betitelt, führten uns auf atemberaubenden Streckenabschnitten durch die Schweizer Bergwelt. Ein Erlebnis das nicht nur die Herzen eingefleischter Eisenbahnfreunde höher schlagen ließ…

Unsere Reise begann mit einer gemütlichen Anfahrt in die Schweiz bis nach Lenzerheide in unser 4****Hotel . Hier angekommen wurden wir herzlich empfangen und durften auch gleich unsere Zimmer beziehen. Nach dem Willkommensdrink blieb noch etwas Zeit um das Hotel zu erkunden, bevor wir zum Abendessen erwartet wurden. Unser Hotel Sunstar Lenzerheide liegt ruhig im weiten Hochtal, nahe des idyllischen Heidsee.

Perfekt gelegen für ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Einige Mitreisende nutzten den restlichen Abend für einen Spaziergang, die anderen entspannten auf der Sonnenterrasse.

Der 2.Tag begann mit einem ausgiebigen Frühstück das keine Wünsche offen ließ. Gestärkt fuhren wir mit dem Echle Reisebus nach Andermatt am Fuße des Gotthardpasses. Hier waren bereits für uns Sitzplätze im Panoramawagen des „langsamsten Schnellzugs der Welt“ dem Glacier Express reserviert.

Auf der Fahrt bis nach St. Moritz, zogen einige der schönsten Schweizer Panoramen an uns vorbei. Die gewaltigen Bögen des berühmten Landwasser-Viadukts, die Rheinschlucht und der über 2000 Meter hoch gelegene Oberalppass waren nur einige Highlights, die sich uns auf der Fahrt mit dem Panoramazug eröffneten.

Der Glacier Express gehört zu den wenigen Zügen, der fast das ganze Jahr verkehrt.

90 Jahre Glacier Express
Die Erfolgsstory einer einzigartigen Bahnverbindung quer durch die Alpen
Nachdem das erste Teilstück Visp-Zermatt am 18. Juli 1891 eröffnet wurde, sollte es noch 39 Jahre dauern, bis die Strecke St. Moritz – Zermatt ganz fertig gestellt ist. Die drei beteiligten Bahngesellschaften Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ), Furka-Oberalp-Bahn (FO) und Rhätische Bahn (RhB) wollen diese durchgehende Verbindung sogleich mit einem ausserordentlichen Zug populär machen und an die Tradition der Luxuszüge anknüpfen, deren Entwicklung durch den 1. Weltkrieg unterbrochen worden war: Am 25. Juni 1930 nimmt der Glacier Express mit Salon- und Personenwagen 1. bis 3. Klasse und auf der RhB Strecke mit einem Mitropa-Speisewagen
den Betrieb auf. Die Fahrt dauert knapp 11 Stunden; die ersten 12 Jahre wird der Express von Brig bis Disentis von einer Dampflokomotive gezogen. Der Zug erfreut sich guter Nachfrage: Die Passagierzahlen liegen in der Betriebszeit zwischen Juli und September bei rund 20’000 Personen. Kriegsbedingt wird der Glacier Express-Betrieb von 1943 bis 1946 eingestellt.

1968 erhält der Express mit einer roten Lackierung auch den gebührenden optischen Auftritt.
Ab 1982 entfällt die über siebenmonatige Winterpause auf der Furka-Bergstrecke: Die Eröffnung des Furka-Basistunnels erlaubt die ganzjährige Verbindung zwischen dem Wallis und Graubünden, doch der Rhonegletscher fällt als eine der Hauptattraktionen weg. An der Zukunft des Glacier Express wird gezweifelt. Helmut Klee, Direktor des Swiss National Tourist Bord in New York, kann St. Moritz, Zermatt, Swissair, SBB International und die drei beteiligten Bahnen davon überzeugen, dass der Glacier Express als Angebot für Schweiz- und Europareisende aus Übersee auch in Zukunft gefragt sein wird. In der Folge wird der Glacier Express in Nordamerika
erstmals über Kataloge von Reiseveranstaltern angeboten, was grosses Echo findet.

1993 eröffnen Panoramawagen ein neues Zeitalter: Ein Zugpaar wird mit je fünf Aussichtswagen ausgestattet, die von Pininfarina entworfen und Breda gebaut wurden.

m Hinblick aufs 90-Jahre-Jubiläum 2020 werden zwischen 2019 und 2021 auch alle 1.- und 2.-Klasse- Panoramawagen überholt; sie werden im Stil der Excellence Class erneuert und erhalten ebenfalls Zugang zum Infotainment.

Angekommen in St.Moritz wartete auch schon unser Echle Reisebus, der uns wieder in unser Hotel zurück brachte. Am Abend wartete ein großartiges Buffet auf uns mit allem was das Herz begehrt.

An Tag 3 unserer Reise fuhren wir in Richtung Tiefencastel wo uns der Bernina Express und somit auch das zweite „Highlight“ der Reise erwartete. Gespannt nahmen wir die reservierten Sitzplätze im Panoramawagen ein, da ging die Fahrt auch schon los.

Sehr beeindruckend war das einzigartige, harmonische Zusammenspiel von Technik, Kultur und Natur, dass sich Dank der komfortablen Panoramawagen des legendären Zuges bestaunen ließ. Nicht umsonst gehört die Panoramafahrt im Bernina Express zu den spektakulärsten Alpenüberquerungen.

Die spektakulärste Alpenüberquerung: Der Bernina Express von Chur – St. Moritz – Valposchiavo – Tirano verbindet Sprachregionen und Kulturen – in Schlangenlinien und ohne Zahnrad. Die Panoramafahrten durch das UNESCO Welterbe Rhätische Bahn sind ein Hochgenuss.

Der Bernina Express verbindet als höchste Bahnstrecke über die Alpen den Norden Europas mit dem Süden, schlägt Brücken zwischen Sprachregionen und Kulturen.

Die Bahnstrecke fügt sich harmonisch in die Gebirgswelt von Albula und Bernina ein. 55 Tunnels, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promille meistert der Bernina Express mit Leichtigkeit. Auf 2 253 Meter über Meer thront das Dach der RhB, das Ospizio Bernina. Hier werden Naturgenuss und Kulturerlebnis eins, hier werden sie zur schönsten Erfahrung der Alpen. Die Strecke von Thusis – Valposchiavo – Tirano gehört zum UNESCO Welterbe und ist ein Markenzeichen der Rhätischen Bahn. Dank den modernen Bernina Express Panoramawagen geniessen Sie unbeschränkte Sicht auf das unberührte Alpenpanorama.

Nach kurzweiligen drei Stunden fuhr der Zug im italienischen Tirano ein. Dort erwartete und der Bus für die Rückreise ins Hotel. Dort angekommen hatten wir noch etwas Zeit zum frisch machen, bevor uns am Abend eine vielfältige und saisonale Auswahl an Gerichten erwartete- ein echter Gaumenschmaus! Den letzten Abend ließen die meisten von uns mit einem guten Drink an der Bar ausklingen.

Tag 4 und leider hieß es Abschied nehmen. Nach einem großartigen letzten Frühstücksbuffet verließen wir die Schweizer Bergwelt und starteten zur gemütlichen Heimreise in die Zustiegsorte.

Auch im Sommer 2021 bietet Echle-Reisen wieder diese großartige Reise an:

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